An einem strahlenden Morgen haben wir Las Vegas Richtung Meer verlassen. Da das ein ganz schönes Stück ist, blieben wir eine Nacht in Bakersfield. Aber dann waren wir wieder da, wo ich am liebsten bin, am Meer:

die letzten tage

Genauer in Monterey. Monterey hat einen tollen Pier, an dem Möwen, Pelikane, Robben und Seelöwen zu Hause sind. Wir haben unzählige Fotos geschossen. Vor allem die Pelikane haben es uns angetan:

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Wir fuhren auch den “17 Miles drive”, auf dem es von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt geht. Obwohl oder gerade weil es an dem Tag recht früh neblig wurde, war die Stimmung sehr schön:

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Bevor wir uns weiter auf den Weg über den HWY 1 Richtung LA machten, stand noch das “Whale Watching” auf dem Programm. Los gings morgens um 10 Uhr. Das Boot war nicht sooo groß und wir haben es uns vorne an der Reling bequem gemacht, denn wir wollten ja soviel wie möglich sehen. Als es losging, kam die Durchsage des Kapitäns, der da irgendwas sagte, dass es dort draussen auf dem offenen Meer recht “bumpy” sei, er aber “as safe as possible” fahren würde. Soso. Nach spätestens 5 Minuten wussten wir, wovon er spricht. Das Schiff wurde nur so geschaukelt, rauf auf die Welle, runter von der Welle und so weiter. Wir konnten leider keine Fotos machen, da wir damit beschäftigt waren uns an der Reling festzuhalten, um nicht umzufallen oder von Bord zu gehen. Christian hat zum Glück daran gedacht unsere Regenjacken mitzunehmen, ansonsten wären wir erfroren!!! Aber nichtsdestotrotz hat es doch Spaß gemacht und jetzt weiß ich es sicher, mit Blick an den Horizont wird man NICHT seekrank (oder zumindest ich nicht)! Leider hat nur der Wal nicht so mitgespielt. Wir haben lediglich 2 mal die Schwanzflosse gesehen und die war RIESIG! Fotos gibts keine, ging zu schnell und war einfach zu bumpy ;-)!

Nach diesem Abenteuer fuhren wir das schönste Stück des HWY 1, genannt Big Sur:

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3.letzter Tag:
Wir erkunden Santa Barbara, das sehr mediterran daherkommt und das nicht zufällig. Nachdem es nämlich vor vielen Jahren durch ein Erdbeben fast völlig zerstört war, hat die Regierung bestimmt, dass es hier mediterran aussehen muss! Schon interessant, in Las Vegas wird halb Europa nach gebaut und auch hier entwickelt sich kein eigener Stil. Eigentlich schon schade.

Uns gefällt es hier gut und auch hier gibt es einen Pier:

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2.letzter Tag: Heute steht alles unter dem Motto Hollywood:
Wir parken in der Nähe des Walk of Fames, machen eine Bustour durch Hollywood und wissen jetzt genau, wo Tom Cruise und Brad Pitt wohnen. Von den Häusern am Hollywood Blvd selbst habe ich fast nichts gesehen, da ich ja die Namen auf den Sternen lesen musste.

So sind wir meilenweit rauf und runter gelaufen und waren zum grönenden Abschluss im Hollywood Museum. Sehr unterhaltsam und ich hätte nicht gedacht, dass das original Supermann Kostüm so billig aussieht, wenn man davor steht!

Wir schaffen es dann auch tatsächlich uns durch den Rush-Hour Verkehr zu kämpfen. Mit einer sehr fragwürdigen Straßenkarte und zuguterletzt mit der Karte im Lonely Planet finden wir doch noch aus Hollywood raus und nach Santa Monica. Mittlerweile sind wir da ein eingespieltes Team, ich lese die Karten und navigiere Christian, der sich perfekt durch das Verkehrsgewimmel schlängelt! Aber wir haben das ja nun auch fast  3.000 km lang geübt ;-)!

Schneller als wir es jemals für möglich gehalten haben, beginnt unser letzter Weltreisetag. Wir beginnen ihn in Santa Monica, wo wir erstmal an den Strand und zum Pier schauen, bevor wir die Ingolstädter Auswanderer in Woodland Hill besuchen und einen sehr netten Nachmittag mit ihnen verbringen. Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir wieder am Meer und genießen (mit einem komischen Gefühl im Magen) unseren letzten Sonnenuntergang (in Freiheit):die letzten tage

 

Fotos gibts hier, hier und hier.

 

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