Mandalay

Mandalay

Morgens holt uns das Taxi am Hotel ab, das wir uns, wie sich herausstellt, mit einem deutschen Ehepaar aus Berlin teilen. Passt super, wir unterhalten uns gut und so vergeht auch die Zeit am Flughafen im Nu! Die Strecke von Heho nach Mandalay mit einem Flugzeug zurückzulegen ist eigentlich mehr als dekadent, sind es doch gerade mal 200 km Luftlinie. Aber mit dem Bus hätte es 10 Stunden gedauert. Diesmal fliegen wir mit Asien Wings, einer recht neuen Airline, die gerade mal 2 Flugzeuge hat. Der Flug dauert nicht mal eine halbe Stunde und mit dem Taxi, das wir uns gleich wieder teilen, gehts ins Hotel.

Unser Hotel gefällt uns sehr gut und wir verbringen den Nachmittag damit, Pläne für die nächsten Tage zu schmieden und ein bißchen zu chillen. Gerade als wir fertig sind und das Zimmer verlassen wollen, klingelt das Telefon. Unsere neuen Freunde Bruni und Harald sind in der Lobby und auf der Suche nach einem besseren Zimmer, da ihres wohl nicht der Hit ist. Passt wunderbar und wir gehen gleich zusammen Abendessen. Was hier gar nicht sooo einfach ist, denn die touristischen Restaurants aus unserem Reiseführer sagen uns alle nicht zu. Nach einigem Suchen finden wir ein nettes Restaurant, das hauptsächlich von Einheimischen besucht ist und es gibt Thai Fried Rice with Vegetable! Es ist extrem scharf, aber sonst ganz lecker!

Am nächsten Tag gehts erstmal zum Königspalast. Dort gibt es für 10 Dollar pro Nase ein Ticket, mit dem man alle Sehenswürdigkeiten in Mandalay anschauen kann. Als nächstes fahren wir mit 2 Motorradtaxis zur Kuthodaw Pagode. Auf dem Weg dorthin läuft uns schier ein Hund ins Motorrad, aber mein Fahrer "dabremst" es gerade noch und auch Christians Fahrer fährt nur fast in uns rein. Glück gehabt! Überhaupt ist der Verkehr in Mandalay richtig chaotisch. Wir haben ja schon viel gesehen, aber hier bekommen wir zum ersten mal auch Unfälle mit. Später lassen wir uns noch ein bißchen durch die Stadt treiben und laufen den Weg zurück zu unserem Hotel.

Für den nächsten Tag steht die Insel In-wa und die U Bein Brücke auf dem Programm. Da wir gerne den Sonnenuntergang bei der U Bein Brücke sehen wollen, aber der letzte Bus bereits um 5 Uhr nach Mandalay zurück fährt, blieb uns keine andere Wahl, als ein Taxi für einen halben Tag zu mieten. Auf der Fahrt zur Insel In-wa machen wir Halt bei einem Shop. Das Gespräch mit dem Verkäufer beginnt wie gewohnt: "Where do you come from?" "Germany". Als wir ihm erklären, dass wir "near Munich" herkommen, sagt der Verkäufer, dass er ein Fan vom FC Bayern München ist. Erzählt haben uns das schon viele, aber der hier ist echt. Als Christian ihm nämlich erklären will, dass Bayern gerade an zweiter Stelle in der Bundesliga steht, meint er, dass Gladbach doch noch vor ihnen stehe. Soweit sind wir also schon, dass ein Burmese besser informiert ist, als wir. Er weiß auch genau, wann abends das Spiel gegen Schalke kommt und meint auch, dass wir ja gerne nochmal vorbeikommen können. Schade, dass der Shop so weit von unserem Hotel weg ist und der Transport hier kompliziert ist, sonst hätten wir das Angebot gerne angenommen.

Nach einem weiteren Halt bei der Mahamuni Pagode geht es weiter Richtung In-wa. Mit einem Boot gehts rüber zu Insel, dort fahren wir mit einer Pferdekutsche die Sehenswürdigkeiten ab. Toll! Hier fühlt man sich um 100 Jahre zurück versetzt! Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir bei der U Bein Brücke. Um die Zeit ist hier ziemlich viel los und wir machen viele Fotos und laufen dann auch ein Stück über die Brücke. Danach essen wir noch schnell etwas (fried rice with vegetable) und dann gehts schnell zurück ins Hotel und auf Sendersuche. Nachdem der Sender nicht eingespeist ist, geht Christian in die Lobby und organisiert die Sendersuche. Dabei wird das Arsenalspiel durch das Bayernspiel ersetzt, so muss das sein! Beschwerden der anderen Gäste liegen uns bis heute nicht vor ;-)!

Am nächsten Tag machen wir einen Ausflug nach Pyin Oo Lwin. Die Stadt ist eine alte Shan-Bergsiedlung und war die Sommerresidenz der Briten. Auch wir genießen es sehr, mal nicht zu schwitzen!

Die letzte Nacht verbringen wir in einem anderen Hotel und früh morgens gehts zum Irrawaddy, da wir die Strecke nach Bagan mit dem Schiff zurücklegen.

 

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