Bangalore & Mysore

Bangalore

Entgegen unseren ursprünglichen Plänen, sind wir spontan nach Bangalore geflogen.
Bangalore ist touristisch nicht besonders interessant, wir waren in einem Aquarium (Eintritt 5 Rps), da war es ein bißchen, wie bei uns beim Dehner, in einem Stadtpark:

und bei McDonalds, McSpicy Paneer und McSpicy Chicken gabs. Der Chickenburger war wirklich scharf, der mit Paneer leider gar nicht. Außerdem waren wir in einer Mall und da lief glatt ein Inder mit einem Bayern Trikot rum. Bei Esprit haben wir auch mal reingeschaut, da war es teurer als bei uns!

Weiter gings nach Mysore. Mysore ist bekannt für Sandelholz, besonders Sandelholzöl und Schachteln aus Sandelholz werden einem ständig angeboten. Wir sind wiedermal in einer Räucherstäbchenmanufaktur gelandet, haben aber nichts gekauft. (Unser Anfangsgewicht war ja am Flughafen schon um gut 4 Kilo höher, als wir es geplant hatten, da hat also nichts unwichtiges mehr Platz). So werden übrigens Räucherstäbchen hergestellt:

Mysore hat auch einen City Palace. Fotos darf man innen leider nicht machen, man muss sogar seinen Fotoapparat abgeben!!! Auf dem Schild steht, dass das abgeben nichts kostet. Wenn man aber die Fotoapparate wieder holt, will der Typ dahinter doch Geld und behält einfach das, was man ihm gibt, außer man sagt genau, wieviel man zurück möchte! Die Touristin vor uns hat ihm glatt 50 Rps gegeben, wir haben ihm 20 gegeben und 10 zurückverlangt! So sans die Inder ;-)!
Was das kaufmännische Geschick angeht können sie es leicht mit den Ferengi aufnehmen.

Der Palast selber ist ganz schön und richtig kitschig!!! Die Inder haben sich vom Fotoverbot gar nicht beeindrucken lassen und mit ihren Handys fleissig fotografiert! Wir haben uns lieber mal an das Verbot gehalten.

Sonntags wird der Palace von 19.00 bis 20.00 Uhr mit 97.000 Lampen beleuchtet. Das ist wunderschön und sieht so aus:

Indien ist ja was das Essen angeht ein Paradies für jeden Vegetarier. Nur steht nie dabei, ob es scharf ist oder nicht. Und so sind wir hier schon öfter an unsere Schmerzgrenze gestoßen!!! Aber mit viel Bier ging das schon ;-)! In unserem Hotel in Mysore gibt es ein Roof top Restaurant. Hier rennt immer mehr Personal rum, als Gäste da sind. Allein in der Küche stehen immer so 7 bis 8 Köche und warten, dass irgendwas passiert. Wenn sie kochen, sieht das so aus:

Auf dem Chamundi Hill waren wir auch. Rauf gings mit dem lokal Bus und einem indischen Rennbusfahrer! Oben haben wir dann festgestellt, dass an Freitagen wohl jeder, der nichts anderes vor hat hier oben dem Tempel einen Besuch abstattet. Ein seltsamer selbsternannter Guide hat sich uns dann angenommen und wir wurden überall irgendwie dazwischen gequetscht. Schuhe musste man natürlich wieder ausziehen. Wie das mit den Göttern funktioniert, hat uns der Guide auch nochmal ausführlich erklärt (das machen sie nämlich immer und langsam können wir es uns sogar merken) Also, der Brahma ist der Schöpfer (creater), Vishnu ist der Erhalter (protector) und Shiva ist der Zerstörer (destroyer). Ganesh, der mit dem Elefantenkopf, ist der Sohn von Shiva und Parvarti. Parvarti aber hat viele Namen unter anderem auch Kali oder Sariswarti, wobei Kali eine besondere Rolle hat, Kali zerstört Dämonen, ich glaub, der Guide hat erzählt, sie würde sie fressen, oder so.... Nachdem Claudi noch von ein paar Kühen verfolgt wurde (lag bestimmt am pinken T-Shirt) sind wir die 1.000 Stufen runter gelaufen. Auf dem Weg kommt man an einer rießen Bullenstatue vorbei: Shiva soll nämlich auf einem Bullen geritten sein! Außer Kühen sind uns dann noch viele Affen begegnet:

 

 

Und der ein oder andere Inder, der gerne fotografiert werden wollte:

 

 

 

Übrigens habe ich eine Umschulung begonnen:

 

 

 

Während wir diesen Eintrag fertig machen, sitzen wir schon in einem Restaurant auf der Klippe am arabischen Meer. Mehr davon beim nächsten Mal!

 

 

 

Fotos

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Marc (Freitag, 09 Dezember 2011 10:16)

    hey cool,
    in Bangalore haben wir amadeus developer und ein kollege von mir arbeitet da auch seit neuestem. steht dir gut das taxi fahren :D

    VG

  • #2

    Christian Nebl (Freitag, 09 Dezember 2011 18:03)

    Kleine Anekdote zum Tuktukfahren in Bangalore:
    Wir wollten zu einer bestimmten Adresse fahren, haben sie auf einen Zettel geschrieben und mit dem Fahrer den Preis ausgehandelt. Anscheinend wußte der Fahrer aber nicht wo er hin mußte. Unterwegs hatte er zig Leute den Zettel gezeigt und nach dem Weg gefragt. Einer davon hat uns glatt gefragt, ob wir ein Haus suchen?! Nach 30 Minuten planlos durch die Gegend fahren fand er dann doch die richtige Adresse: genau dort, wo wir losgefahren sind - nur auf der anderen Straßenseite :-)